| Jakobspilger-Inventar
Der heilige Jakob in Einsiedeln
Seit
dem Mittelalter ist Einsiedeln wohl der ausgeprägteste Pilgerort in der Schweiz.
Scharenweise - bis zu 130'000 an hohen Festtagen - strömten die Gläubigen
zur Schwarzen Madonna, bittend, sie möge ihre Anliegen ihrem Sohne anempfehlen.
Für Santiagopilger bildete die Abtei einen wichtigen Sammelpunkt. Anno 1495
schrieb Hermann Künig, Servitenmönch aus dem Kloster Vacha (an der Werra),
den ersten erhaltenen Pilgerführer in deutscher Sprache: "Die walfart
und Strass zu sant Jacob". Darin empfiehlt er:
Darumb saltu es frölichen heben an: Und salt erst zu den Einsideln
gan Da findest du römsche Gnad uber die Mass Da kompstu dan uff die
Ober Strass Dar uff du findest vill heiliger stet Darnach mancher Brüder
sin Herz abe geht.
In
der Basilika steht Jakobus der Ältere mit Pilgerinsignien in der Reihe der
Apostel (Statue aus dem 18. Jahrhundert von Johann-Baptist Babel). Irène
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